„Vom Üben wird man besser“ – Aktive Lernzeit im Training Erfassungsbogen zum Überprüfen der eigenen Unterrichtsgestaltung

Es ist eigentlich offensichtlich, dass man als Teilnehmer in einem Selbstverteidigungstraining (oder auch im Einsatztraining) in der Regel nur dann besser wird, wenn man selbst aktiv trainieren darf. Natürlich ist es auch wichtig Erklärungen für Übungsformen, Techniken und Taktiken seitens des Trainers zu erhalten, doch eine „one-man-show“ des Trainers macht noch keinen besseren Teilnehmer. Ich erinnere mich an dieser Stelle an ein 8-stündiges Selbstverteidigungsseminar, bei dem ich lediglich 2 Stunden selbst am Partner üben durfte – die anderen 6 Stunden verbrachte der Trainer damit uns zu zeigen wie gut er ist. Wenn also jemand an diesem Tag besser geworden ist, dann der Trainer…

Damit so etwas in der eigenen Trainer-Performance nicht passiert, empfiehlt es sich die aktive Lernzeit in den eigenen Stunden (egal ob Einsatztraining, Ju-Jutsu, Krav Maga, Wing Tsun…) objektiv zu analysieren und gegebenenfalls zu optimieren (je mehr aktive Lernzeit, umso besser). Das geht ganz einfach:

  • Partner / Kollegen fragen, ob er euch analysiert (=Beobachter)
  • Arbeitsblatt „Aktive Lernzeit“ ausdrucken und dem Beobachter geben
  • Beobachter sucht sich einen Teilnehmer eurer Stunde heraus und beobachtet diesen (ihr solltet nicht wissen wer das ist)
  • Beobachter schreibt alle 30 Sekunden auf, was dieser Teilnehmer macht (siehe Arbeitsblatt)
  • Arbeitsblatt auswerten, Prozentwerte ausrechnen
  • Objektiven Werte nutzen um Optimierungsmöglichkeiten in der eigenen Stunde zu finden.

Viel Spaß dabei!

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